Verfahren

Ich arbeite gemäß meiner Zulassung speziell im Bereich der Angststörungen, Belastungsstörungen, Traumafolgestörungen mit evidenzbasierten und manualisierten Verfahren. Diese Verfahren haben schon vielen Menschen nachweislich geholfen, erfordern aber auch eine intensive Auseinandersetzung mit den Ursachen der eingetretenen psychischen Folgen. Dies kann in Begleitung und mit Anleitung erfolgreich durchstanden werden, damit Besserung eintreten kann – wir reden von Exposition oder Konfrontation.

Andere Verfahren, wie z.B. EMDR gelten als weniger belastend für die Patient*innen, hier wird mit inneren Bildern gearbeitet, die Betroffene dann selbst vor ihrem geistigen Auge produzieren. Anschließend erfolgt eine Stimulation verschiedener Hirnbereich durch eine Abfolge von Augenbewegungen nach festen Ablaufschema. Hier werden gute und nachhaltige Ergebnisse in der Behandlung traumatisierter Menschen erzielt.

Viele Begleiterscheinungen von schweren und schwersten Erlebnissen führen zu Abwehrmechanismen, die im Alltag belasten, soziale Interaktion und das soziale Umfeld stören oder gar zerstören. Hier gibt es vielerlei Ansätze und Möglichkeiten, durch den Aufbau und die Stärkung von Schutzfaktoren und das Erlernen von Stressmanagement (Selbstregulation) erfolgreich zu helfen. Auch können Skills vermittelt werden gegen kreisende Gedanken, wirksame Kommunikation und Körpersprache können gefördert werden, es können Hilfen bei Schlaflosigkeit, Niedergeschlagenheit, Trauer und Verlust gegeben werden. In vielen Fällen kann hier auch die Arbeit mit strukturierter Hypnose, psychosozialer Begleitung und Coaching erfolgreich unterstützen.

Im Schwerpunkt Paartherapie arbeiten wir mit einem systemischen Ansatz und einer klassischen Kombination aus Einzelterminen und gemeinsamen Terminen gearbeitet.

Immer wenn es genug Interessent:innen gibt, eröffnen wir Gesprächskreise zum Austausch, zum Stärken, zum Reflektieren und zum Erleben, dass andere Menschen ebenso mit bestimmten Ereignissen und Erlebnissen konfrontiert sind und wie sie damit umgehen.

Es gibt ganz grundsätzlich vier sogenannte Richtlinienverfahren: (Kognitive) Verhaltenstherapie, Systemische Therapie, Tiefenspsychologisch fundierte Therapie und Psychoanalytische Therapie. Als Heilpraktiker beschränkt auf den Bereich der Psychotherapie und der Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie besteht für meine Praxis-Tätigkeit in der Traumahilfe-Bremen ganz grundsätzlich Therapiefreiheit. In meinem Fall ist die Heilerlaubnis allein auf Grundlage der eingereichten Studien und Weiterbildungszeugnisse erteilt worden. Ständige Aktualisierung und Erweiterung des fachlichen Wissens durch Fachliteratur, berufliche Fortbildungen und Supervisionen sorgen für die Grundlage einer fachlich fundierten Arbeit mit Patientinnen und Patienten. Unter uns gesagt: Manchmal kommt auch ein gutes Stück Lebenserfahrung aus einem mehr als 60 Jahre währenden Leben hinzu, von dem allein etwa 30 Jahre der Weiterbildung und der Lehre im Bereich der Pädagogik und der Sozialen Arbeit gewidmet waren.

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